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Die Gründung der Stiftung ist eng mit der Geschichte der Verkehrshistorischen Arbeitsgemeinschaft der WSW verbunden. Als nicht eingetragener Verein kamen auf Seiten der VhAg immer öfter Probleme mit der Finanzierung von Projekten auf. Wurde dieses zu Zeiten des Bergischen Rings e.V. noch vom damaligen Vorstand der WSW begleitet so wurde ab 2007 die Unterstützung für Projekte des Bergischen Ring abgelehnt. Dies bedeutete unter anderem den Verlust von Fördergeldern. Gleichzeitig war es auch schwierig, Sponsoren für die Aufarbeitung der zahlreichen Fahrzeuge zu gewinnen. Schließlich hätte jeder potentielle Sponsor indirekt auch die WSW über die Freizeitgruppe subventioniert.

So kam es Ende des Jahres 2008 auf Anraten vieler Freunde der VhAg zu den Überlegungen, die VhAg nicht als eingetragenen Verein weiterzuführen, sondern parallel dazu eine Stiftung zur Finanzierung der zahlreichen Restaurationsprojekte ins Leben zu rufen. Am 23.03.2009 fand dann die Gründungsversammlung der Stiftung statt. Vorher galt es jedoch, geeignete Mitstreiter für die Ämter in Kuratorium und Vorstand zu finden, die sich den anstehenden Aufgaben stellen wollten.

Mit Unterstützung des zuständigen Dezernats der Bezirksregierung Düsseldorf konnte dann bereits am 04.06.09 die offizielle Übergabe der Stiftungsurkunde im Beisein des Oberbürgermeisters sowie dem zuständigen Abteilungsleiter der Bezirksregierung stattfinden. Die Übergabe der Urkunde fand im festlichen Rahmen am Stiftungssitz im Geburtshaus Friederich Engels in Barmen statt. Durch die Zusammenarbeit mit der Leitung des Historischen Zentrums Wuppertal im Vorstand der Stiftung war dies erst möglich geworden.

Gleichzeitig mit Gründung der Stiftung kamen auch mehrere Archive verstorbener Verkehrsfotografen in das Eigentum der Stiftung. So kann die Stiftung mittlerweile auf mehrere 10 000 Dias und auch Fotografien von Verkehrsmitteln aus dem In- und Ausland zurückgreifen. Ebenfalls konnten neben den Straßenfahrzeugen der VhAg die Modelleisenbahnen der Freizeitgruppe in die Stiftung übernommen werden. Mit dem Eigentumsübergang an die Stiftung gingen die Objekte per Vertrag in die Pflege und Obhut der VhAg über. So kann die Freizeitgruppe weiterhin aktiv und unterstützend auf den Erhalt der von ihr geschaffenen Werte einwirken.